Kopfschutz
Helme und Kappen nach DIN EN 397 und DIN EN 812
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Schutzhelme in allen Formen und Farben, aber wofür brauche ich ihn?
Die Antwort steht quasi schon im Namen: Denn wer seinen Kopf schützen möchte, braucht den sogenannten Kopfschutz.
Bekannt sind die schalenförmigen und farblich auffälligen Kopfbedeckungen vor allem auf Baustellen. Im Lager, in der Industrie und auch in Gefahrenbereichen sieht man sie auch. Sie schützen vor allem vor herabfallenden Gegenständen. Aus großer Höhe führen diese zu lebensbedrohlichen Verletzungen. Stromschläge und Stöße kann der Schutzhelm ebenfalls abweisen.
Helmpflicht – wann und wo muss ich einen Kopfschutz tragen?
Das Arbeitsschutzgesetz (AbSchG) verpflichtet den Arbeitgeber zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. Diese legt die Bereiche fest, in denen eine Helmpflicht besteht. Für diese Bereiche ist eine spezielle persönliche Schutzausrüstung (PSA) vorgeschrieben: unter anderem Schutzhelme.
Vor allem in der Industrie, auf Baustellen, in der Wald- und Forstwirtschaft, bei der Feuerwehr, aber auch in Kraftwerken, im Bergbau und in allgemeinen Gefahrenbereichen sind die bunten Schutzhelme daher keine Seltenheit.
Woraus besteht der Kopfschutz?
Vor allem Helme wurden früher aus Metall gefertigt. Von Tragekomfort kann hier keine Rede sein. Damit aber auch stundenlanges Tragen angenehm ist, wurde das Material einfach verbessert. Heute bestehen die schützenden Kopfbedeckungen aus Duro- und Thermoplasten. Sie sind superleicht und sehr bequem. Das sind Kunststoffe, die sich nicht mehr verformen lassen.
Warum tragen viele in diesen Bereichen Kappen?
Die so genannten Anstoßkappen haben einen ähnlichen inneren Aufbau wie die Helme. Sie schützen zusätzlich vor Sonneneinstrahlung. Vor allem auf Baustellen und in der Forstwirtschaft ist es daher vorteilhaft, eine Anstoßkappe zu tragen.
Haben die verschiedenen Farben der Kappen und Helme eine Bedeutung?
Sie haben keine ernsthafte Bedeutung. Aber sie haben natürlich einen Sinn: nämlich zu unterscheiden. Es ist viel einfacher, z.B. verschiedene Arbeitsgruppen, Qualifikationen oder auch Außenstehende in Gefahrenbereichen farblich zu kennzeichnen. Zuständigkeiten sind auf einen Blick besser erkennbar.
Klassifizierung der Helme
DIN EN 397
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Niedrige Temperaturen (-20°C bis -30°C) |
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Hohe Temperaturen (+150°C) |
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Elektrische Isolierung (440 Volt) |
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