Arbeitsschutzbrillen

Augenschutz und Arbeitsschutzbrillen - EN ISO 16321

Schutzbrillen mit Sehstärke

Korrigierte Arbeitsschutzbrillen schützen zuverlässig die Augen und helfen dank der angepassten Sehstärke besser zu sehen.

  • Individuelle Lösung für jeden einzelnen Mitarbeiter
  • Rechtssicherheit durch zertifizierte Produkte nach EN ISO 16321
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Arbeitsschutzbrillen – Zuverlässiger Augenschutz nach EN ISO 16321

Die Augen gehören zu den empfindlichsten Sinnesorganen des Menschen und sind bei vielen Arbeiten besonderen Gefahren ausgesetzt. Um Verletzungen durch Staub, Splitter, Chemikalien, UV-Strahlung, Funken oder mechanische Einwirkungen zu vermeiden, gehören Schutzbrillen zur unverzichtbaren persönlichen Schutzausrüstung (PSA).

Bei uns finden Sie hochwertige Arbeitsschutzbrillen für unterschiedlichste Einsatzbereiche – von klassischen Bügelbrillen über Vollsichtbrillen und Überbrillen für Brillenträger bis hin zu Schweißerschutzbrillen und Gesichtsschutzlösungen. Unsere Schutzbrillen erfüllen die aktuellen europäischen Sicherheitsanforderungen und stammen von namhaften Herstellern.

Für eine sichere und hygienische Aufbewahrung empfehlen sich passende PSA-Aufbewahrungssysteme, damit die Schutzbrille jederzeit griffbereit und vor Beschädigungen geschützt ist.

In den passenden PSA-Aufbewahrungssystemen sind Schutzbrillen am Arbeitsplatz immer griffbereit.

Schutzbrillen nach EN ISO 16321

Seit Ende 2025 gilt europaweit ausschließlich die EN ISO 16321 als maßgebliche Norm für Augenschutz am Arbeitsplatz. Sie ersetzt die bisherige EN 166 und bringt modernisierte Prüfverfahren, international vereinheitlichte Kennzeichnungen sowie höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Schutzbrillen mit sich.

Die neue Norm berücksichtigt unter anderem:

  • mechanische Belastungen und Stoßfestigkeit
  • Schutz vor UV- und Sonnenstrahlung
  • optische Qualität der Sichtscheiben
  • Kratzfestigkeit und Beschlagbeständigkeit
  • Seitenschutz und erweiterten Augenbereichsschutz
  • unterschiedliche Arbeitsumgebungen und Einsatzbedingungen

Durch die neuen Kennzeichnungen lassen sich die Schutzfunktionen einer Schutzbrille noch einfacher erkennen und den jeweiligen Arbeitsbereichen zuordnen.

Die richtige Schutzbrille für jede Anwendung

Je nach Tätigkeit kommen unterschiedliche Arten von Schutzbrillen zum Einsatz.

Bügelbrillen eignen sich insbesondere für Arbeiten mit mechanischen Risiken wie fliegenden Spänen oder Staub.

Überbrillen werden bequem über einer Korrektionsbrille getragen und ermöglichen Brillenträgern einen normgerechten Augenschutz.

Vollsicht- oder Korbbrillen schließen den Augenbereich nahezu vollständig ab und bieten einen besonders hohen Schutz vor Chemikalien, Flüssigkeitsspritzern, Staub sowie biologischen Arbeitsstoffen.

Schweißerschutzbrillen verfügen über spezielle Schutzfilter gegen intensive Lichtstrahlung und werden je nach Schweißverfahren durch Schweißerschilde oder Schweißhelme ergänzt.

Für Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko können zusätzlich Gesichtsschutzschirme eingesetzt werden, um neben den Augen auch das gesamte Gesicht zuverlässig zu schützen.

Tragekomfort erhöht die Sicherheit

Eine Schutzbrille schützt nur dann zuverlässig, wenn sie konsequent getragen wird. Einer der häufigsten Gründe, warum Beschäftigte auf Augenschutz verzichten, ist mangelnder Tragekomfort.

Moderne Schutzbrillen zeichnen sich deshalb durch:

  • geringes Gewicht
  • ergonomische Passform
  • verstellbare Bügel
  • weiche Nasenauflagen
  • beschlaghemmende Sichtscheiben
  • kratzfeste Beschichtungen

aus. Eine gut sitzende Schutzbrille erhöht nicht nur den Komfort, sondern auch die Akzeptanz im Arbeitsalltag und damit die Arbeitssicherheit.

Gefährdungsbeurteilung als Grundlage

Nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Dabei werden mögliche Gefährdungen am Arbeitsplatz bewertet und geeignete Schutzmaßnahmen festgelegt.

Augen- und Gesichtsschutz ist insbesondere erforderlich bei:

  • mechanischen Gefährdungen durch Späne oder Splitter
  • chemischen Einwirkungen durch Säuren oder Laugen
  • biologischen Arbeitsstoffen
  • thermischen Gefährdungen
  • intensiver UV-, Infrarot- oder Laserstrahlung
  • Staubbelastungen
  • Schweißarbeiten

Der Arbeitgeber muss geeignete persönliche Schutzausrüstung bereitstellen und die Beschäftigten im richtigen Umgang damit unterweisen.

Getönte Arbeitsschutzbrillen

Getönte Schutzbrillen bieten neben dem mechanischen Schutz einen zusätzlichen Schutz vor Blendung und UV-Strahlung. Sie eignen sich besonders für Arbeiten im Außenbereich, beispielsweise im Baugewerbe, in der Landwirtschaft oder im Garten- und Landschaftsbau.

Je nach Tönung verbessern sie den Sehkomfort bei wechselnden Lichtverhältnissen und reduzieren die Ermüdung der Augen.

Kennzeichnung von Schutzbrillen nach EN ISO 16321

Jede Schutzbrille verfügt über eine Kennzeichnung auf Sichtscheibe und Fassung. Diese informiert über die geprüften Schutzeigenschaften und erleichtert die Auswahl für den jeweiligen Einsatzbereich.

Zu den wichtigsten Kennzeichnungen gehören unter anderem:

  • Herstellerkennzeichnung
  • optische Klasse
  • mechanische Schutzwirkung
  • Schutz gegen UV-, Sonnen- oder Infrarotstrahlung
  • Beschlagbeständigkeit
  • Kratzfestigkeit
  • Einsatzbereiche und Leistungsmerkmale nach EN ISO 16321

Durch die neue Norm wurden zahlreiche Kennzeichnungen modernisiert und international vereinheitlicht. Dadurch lassen sich Schutzbrillen verschiedener Hersteller besser vergleichen und den jeweiligen Arbeitsbedingungen eindeutig zuordnen.

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