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Arbeitshandschuhe


Schutzhandschuhe für jeden Einsatzzweck

Schutz vor mechanischen, chemischen oder thermischen Risiken

Unsere Arbeitshandschuhe entsprechen den EU-Normen in allen Gefährdungskategorien.

Wovor schützen Arbeitshandschuhe

In erster Linie muss ein guter Arbeitshandschuh vor diesen Gefahrenquellen schützen:

  • 1. Mechanische Gefahren bestehen bei Arbeiten mit scharfkantigen, spitzen und rauen Werkstoffen und Werkzeugen. Sie können zu Hautabschürfungen, Prellungen, Quetschungen und Schnittwunden führen.
  • 2. Chemikalien reizen die Haut, führen zu Allergien und Hautausschlägen.
  • 3. Thermische Gefährdungen wie Kälte setzen der Haut zusätzlich zu.

Worauf bei der Auswahl zu achten ist

Ein Arbeitshandschuh, der allen Anforderungen gerecht wird, sieht so aus:

  • 1. Der Schutzhandschuh ist widerstandsfähig gegen Durchdringen und Durchstechen und ist schnittfest.
  • 2. Eine Polsterung schützt gegen Anstöße und Quetschen.
  • 3. Er ist beständig gegen Chemikalien.
  • 4. Der Handschuh schützt den Träger vor Kälte. Gleichzeitig ist er hitzeschutzunempfindlich.
  • 5. Ein CE-Kennzeichen gibt an, dass der Handschuh den Anforderungen der Richtlinie für Persönliche Schutzausrüstung entspricht.

Es ist am Arbeitsplatz abzuklären, welche Gefährdungen bestehen. Muss der Handschuh vor allen Gefährdungen (mechanisch, chemisch und thermisch) schützen oder genügt es, dass er vor einer Gefahrenquelle schützt? Diese Fragen sind bei der Auswahl des Schutzhandschuhs zu stellen. Denn es hängt von den Gefährdungen am Arbeitsplatz ab, welche Anforderungen der Arbeitshandschuh erfüllen muss. Wird etwa gar nicht mit Chemikalien gearbeitet, muss der Handschuh nicht zwangsläufig davor schützen.

EU Normen für Arbeitshandschuhe

Passender Handschutz für mehr Sicherheit und Komfort. In der folgenden Tabelle sehen Sie übersichtlich die aktuell gültigen EN Normen für den Bereich Schutzhandschuhe und Arbeitshandschuhe. Mithilfe der Piktogramme können Sie auf einen Blick erkennen, welcher Arbeitshandschuh gegen welches Risiko schützt.

EU-Normen für Schutzhandschuhe
EN 374 - gegen chemische Risiken vollwertigEN 374 - gegen chemische Risiken einfachEN 374 - gegen bakteriologische RisikenEN 374 - gegen mechanische RisikenEN 374 - gegen thermische RisikenEN 374 - gegen KälterisikenEN 374 - antistatischEN 374 - lebensmittelechtEN 12477
EN 374 EN 374 EN 374 EN 388 EN 407 EN 511 EN 61340   EN 12477
chemische Risiken VOLLWERTIG chemische Risiken EINFACH bakteriologische Risiken mechanische Risiken thermische Risiken Kälterisiken antistatisch lebensmittelecht Risiken für Handschweißen, Schneiden und verwandten Metallbearbeitungen

Weitere Normen

DIN EN 420

Diese Norm entspricht der allgemeinen Anforderung für Schutzhandschuhe und dient nur zum Schutz des Trägers. Unter den geprüften Kriterien gehören Gestaltungsgrundsätze, Komfort und Leistungsvermogen, Unschädlichkeit, Wasserdurchdringung und Handschuhkonfektionierung.

DIN EN 455

Alle medizinischen Handschuhe müssen dieser Norm entsprechen und für den einmaligen Gebrauch konzipiert.

Darüber hinaus müssen folgende Eigenschaften geprüft werden:

    • Dichtigkeit
    • Physikalische Eigenschaften
    • biologische Bewertung
    • Mindesthaltbarkeit

Kennzahlen Chemikalienschutz
KennbuchstabePrüfchemikalieCAS-NRKlasse
A Methanol 67-56-1 Primärer Alkohol
B Aceton 67-64-1 Keton
C Acetonitril 75-05-8 Nitril
D Dichlormethan 75-09-2 Chloriertes Paraffin
E Kohlenstoffdisulfit 75-15-0 Schwefelhaltige organische Verbindung
F Toluol 108-88-3 Aromatischer Kohlenwasserstoff
G Diethylamin 109-89-7 Amin
H Tetrahydrofuran 109-99-9 Heterozyklische und Etherverbindungen
I Ethylacetat 141-78-6 Ester
J n-Heptan 142-82-5 Aliphatischer Kohlenwasserstoff
K Natriumhydroxid 40% 1310-73-2 Anorganische Base
L Schwefelsäure 96% 7664-93-9 Anorganische Säure

Welcher Handschuh ist wofür geeignet?

Arbeitshandschuhe lassen sich in 3 Risikokategorien unterteilen:

Kategorie 1: Minimale Risiken und geringe Schutzanforderung

Der Handschuh muss das CE-Kennzeichen tragen. Ansonsten benötigt der Hersteller keine externe Prüfung. Er ist mit der Aufschrift „Nur bei minimalen Gefahren“ ausgewiesen. Handschuhe dieser Kategorie sind z.B. für die Gartenarbeit geeignet.

Kategorie 2: Mittlere Risiken

Der Handschuh muss von einem Prüfinstitut gemustert worden sein. Zusätzlich weist er das CE-Kennzeichen sowie ein oder mehrere Piktogramme und Leistungsstufen auf.

Kategorie 3: Hohe Risiken

Der Handschuh bietet Schutz gegen irreversible Schäden und tödliche Gefahren. Zusätzlich zu der Baumusterprüfung ist die Produktion nach einem Qualitätssicherungssystem erforderlich oder der Hersteller lässt den Handschuh von einer Überwachungsstelle kontinuierlich überprüfen. Neben dem CE-Kennzeichen weist der Handschuh ein oder mehr Piktogramme, die Leistungsstufen und die Kennnummer der Prüfstelle auf.

Arbeitshandschuhe gegen mechanische, thermische und Kälterisiken
gegen mechanische Risikengegen thermische Risikengegen Kälterisiken
EN 388 - Piktogramme EN 407 - Piktogramme EN 511 - Piktogramme

Zum Material

  • 1. Chemiefasern wie Aramid, Perlon, Nylon, Acryl, Kevlar und Nomex haben eine hohe Beständigkeit und schützen gegen Schnitte, mechanischen Abrieb, Wärme und Schmutz.
  • 2. Kunststoffhandschuhe schützen neben mechanischen Gefährdungen auch vor flüssigen Chemikalien und Nässe.
  • 3. Bei Chemikalienschutzhandschuhen zeigen die Herstellerangaben, gegen welche Chemikalien der Handschuh beständig ist.

Tipps zur Lagerung von Arbeitshandschuhen

Jetzt haben Sie endlich Ihren perfekten Schutzhandschuh gefunden. Damit Sie auch lange Freude an Ihrem neuen Arbeitshandschuh haben, sollten einige Grundsätze zur Lagerung berücksichtigt werden. Die Lebensdauer wird verlängert, wenn Sie den Handschuh an einem trockenen und luftigen Ort trocknen. Achtung: Leder- und Kunststoffhandschuhe niemals auf einem Heizkörper trocknen, da sie ansonsten brüchig und porös werden. Zusätzlich sollten sie vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze geschützt werden. Wenn nicht vom Hersteller anders angegeben können die Handschuhe durch Hand- oder leichte Maschinenwäsche gereinigt werden.

Ist der Handschuh trotz bester Lagerung dann doch irgendwann rissig oder brüchig, zögern Sie nicht lange und besorgen Sie sich einen neuen. Denn Sie wissen ja jetzt, worum es geht: Um den Schutz Ihres besten Werkzeugs und damit sollte man nicht leichtfertig umgehen.

Welche Handschuhe eigenen sich für die Gesundheitsbranche?

Einweghandschuhe für Notärzte, Rettungshelfer oder z. B. Erste Hilfe Koffer und Verbandkasten müssen DIN EN 455-1 oder DIN EN 455-2 entsprechen.

Sind sie auf der Suche nach weiteren Einmalartikel im Bereich PSA? Dann besuchen Sie unsere Seite für Einwegbekleidung.

Handschutzcreme - Handschutz zum eincremen

Das 21. Jahrhundert bietet weitaus mehr als simple Arbeitshandschuhe. Führende Hersteller wie Rath's oder STOKO® stellen chemikalischen Hautschutz her, der nicht nur nach sondern bereits vor dem Auftragen schützt. Mit anderen Worten: Der Schutzhandschuh zum eincremen. Ölige, fettige Verschmutzungen aber auch Ruß oder Graphit haben bei diesen Marken keine Chance. Besuchen Sie unsere Seite zu Hautschutz und Hautpflege. Handschutzcreme in Kombination mit den richtigen Arbeitshandschuhen sichern ein sicheres, gesundes und angenehmes Arbeiten.

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